12 November 2015 0

#JenesuispasCharlie

Von Nikolay Ivanov 

Vorige Woche veröffentlichte französisches Satire-Magazin „Charlie Hebdo“ zwei Karikaturen zum A321-Absturz. Die Unterschriften lauten:

„Islamischer Staat berichtet, dass die russischen Luftwaffe ihre Bombenangriffe intensiviert haben“ und „Gefahr der russischen Lowcosters“. Auf dem ersten Bild ist ein Terrorist von ISIS dargestellt, auf denen Kopf Fragmente von A321 fallen. Die zweite Karikatur zeigt einen Schädel und die Trümmer von dem Flugzeug.

Die russische Gesellschaft ist empört: Haschtag #JenesuispasCharlie oder #янешарли («Ich bin nicht Charlie») ist jetzt einer der populärsten in Twitter. Warum denn? Haben diese Russen keine Vorstellung über Pressefreiheit?

Am 31. Oktober stürzte die russische Passagieremaschine mit 224 Menschen an der Sinai-Halbinsel ab. Charterflugzeug machte einen Flug von ägyptischen Scharm al-Scheich nach St. Petersburg, wenn er am 23. Minute  vom Radar verschwundete. Die jüngste Daten der Grossbritannischen Beamten zeigen, dass die Ursache des Absturzes eine Bombenexplosion war.

Ist das lustig für die Pseudo-Journalisten von „Charlie Hebdo“? Ist das Journalismus? Ich sehe das nur als Lästerung. So eine Toleranz der westlichen Gesellschaft führte schon zum politischen Blindheit der ganzen Staaten und Regierungen: das Abendland verpasste eine Erhöhung des Einflusses vom Islam, von Migranten, - sie lachten und lachten. Es gibt in der Gesellschaft keine Vorstellung von Gut und Böse. Nur die Pressefreiheit.

Ich bin nicht Charlie. Und Sie?


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