31 März 2016 0

IWF fördert Reformen in der Ukraine und will konkrete Personen in der Regierung sehen

Von Europa Objektiv

Die finanzielle Unterstützung der Ukraine vom Westen ist mehr verbal, als real. Nach Maidan-Ereignisse versprach IWF ungefähr 35 Milliarden Dollar in einigen Hilfs-Tranches. (www.economist.com)

Foto: © Flickr/Saeima

Bis heute wurden nur 11 Milliarden nach der Ukraine überwiesen. Die letzte Tranche war im August. Warum beeilt sich IWF nicht, die andere 24 Milliarden Dollar der Ukraine zu geben? Für jeden Dollar soll die Ukraine eine Rechenschaft ablegen. Außerdem, gibt es einige besondere Bedingungen und Förderungen der politischen und wirtschaftlichen Reformen. Z.B., mußte die Regierung die Energietarife für die Bevölkerung erhöhen. Das heißt, das Programm der Sparsamkeit, das total unpopulär in der Ukraine ist, soll gestartet werden. In den letzten zwei Jahren wurden die Rentenzahlungen um 40% reduziert. 15% der Schullehrer wurden entlassen. Jetzt sind die Vertreter vom IWF besorgt, dass die Regierung in Kiew die geplannte Erhöhung der Gastarife ablehnen kann. 

Der ständige Vertreter vom IWF in der Ukraine Jerome Vacher erklärte: „IWF braucht eine Klarheit betreffend ein Team, das diese Politik verwirklicht und die Verpflichtungen nimmt“. (rusvesna.su)

Es ist klar, dass die Regierung in Kiew alle Forderungen von westlichen Sponsoren unterstützt, um das Geld vom IWF zu bekommen. 


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