23 Juli 2015 0

Linken- Vize-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht verurteilt Nato-Kriegskurs in Ost-Europa

Von Jürgen Meyer

Quelle: internetz-zeitung.eu

Getarnt durch die Griechenlandkrise vollziehen Nato-Staaten inn Osteuropa  unter Beteiligung der Bundeswehr Kriegsspiele gegen Rußland. Sie bezeichnet diese unverantwortliche  Eskalationsstrategie an Russlands Grenzen als brandgefährlich.

Foto: © Flickr/DIE LINKE Nordrhein-Westfalen

Nato-Kriegsspiele unter deutscher Beteiligung in Osteuropa bergen die Gefahr eines neuen kriegerischen Eskalation  gegen Rußland.  Die Linken-Vize-Fraktionsvorsitzende protestiert energisch gegen diese Eskalation, an der sich auch die USA direkt beteiligt.

Inmitten der andauernden Spannungen mit Russland hat die ukrainische Armee ein Großmanöver im Westen des Landes gestartet - und das mit Beteiligung US-amerikanischer Einheiten. An der knapp zweiwöchigen Übung "Rapid Trident" nahe der Grenze zu Polen nehmen etwa 1800 Soldaten aus 18 Staaten teil, darunter auch aus Deutschland. Die russische Regierung kritisierte das Manöver scharf.

Sahra Wagenknecht erklärt deshalb:

Gut getarnt durch die Griechenlandkrise setzt die NATO mit maßgeblicher Beteiligung der deutschen Bundesregierung aktuell ihre Eskalationspolitik im Ukraine-Konflikt fort. Seit Montag trainieren unter Führung der USA die ukrainische Armee, die US-Streitkräfte und verbündete Nato-Staaten in der Ukraine im Rahmen der Übung „Rapid Trident“ ihre militärischen Fähigkeiten. Im Anschluss daran ist die Übung "See Breeze" im Schwarzen Meer geplant. Deutschland ist in beide Übungen mit involviert. Zusätzlich beteiligen sich in diesem Jahr rund 4.400 Soldaten der Bundeswehr an insgesamt 16 Übungen in Polen und im Baltikum. Ich fordere: Schluss mit diesen brandgefährlichen Militärmanövern. Sie verhindern dringend nötige Deeskalation und Verständigung. Keine deutsche Unterstützung für den NATO-Kriegskurs in Osteuropa!


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