07 Oktober 2015 0

Fremdenpolizist: Zusammenbruch droht, Bürgerkrieg wird kommen!

Quelle: www.info-direkt.at

Info-DIREKT sprach mit einem Fremdenpolizist aus dem Osten Österreichs, der täglich mit den ankommenden Flüchtlingen zu tun hat. Seine tägliche Erfahrung führt ihn zur verheerenden Prognose, dass demnächst bürgerkriegsähnliche Zustände und Ausschreitungen beginnen werden.

Foto: © Flickr/Freedom House

Info-DIREKT: Sie sind als Fremdenpolizist in Ost-Österreich tätig. Wie ist der tägliche Dienst bei den Flüchtlingen?
Antwort: Es ist untragbar und nicht mehr zu bewältigen! Zunächst ein Danke an alle freiwilligen Helfer, die zwar in bestem Glauben und Gewissen handeln und eigentlich hoheitsrechtliche Aufgaben erfüllen, aber schlussendlich den Zusammenbruch des Systems auch nur verzögern können. Eigentlich ist das System schon völlig überlastet und dem Untergang geweiht.

Info-DIREKT: Was meinen Sie damit?

Antwort: Das System der geordneten Flüchtlings-Bewältigung, das Asylsystem, funktioniert nicht mehr. Die Registrierung ist unmöglich. Wenn jeden Tag mehrere Tausend Flüchtlinge in Österreich bzw. Europa ankommen und davon nur wenige hundert registriert werden können, stockt sich die Warteliste jeden Tag auf … Es müssten ja mindestens so viele Personen pro Tag registriert werden wie auch ankommen um diesen Aufschub bzw. das Aufstocken zu verhindern. Und das ist nicht möglich. Es fehlt an Personal und Ressourcen! Das ist aber nur der 1. Schritt im Verfahren. Die Menschen müssen ja auch in weiterer Folge geladen und zu ihrer Situation befragt werden … Kein Land der Welt schafft diesen enormen Arbeitsaufwand. Es kann auch nicht jeder Polizist in Österreich oder Europa zwecks der Masse an Asylanträgen vom normalen Dienstbetrieb, den es ja auch aufrecht zu erhalten gilt, abgezogen werden. Dem Bürger kann man nämlich nicht zumuten, dass kein Polizist zum Tatort kommen kann, weil kein Personal zur Verfügung steht … Oder wenn jemand einen Diebstahl melden möchte: „Kommen Sie doch in 14 Tagen wieder…?!?!“

„Wir fürchten uns vor dem Tag, an dem wir gegen unser eigenes Volk aufmarschieren müssen …

Info-DIREKT: Genau solche Szenarien sind vielerorts bereits eingetreten, Polizeiposten sind unbesetzt und die Leute beginnen mit Eigenschutz. Auch aus Polizeikreisen ist immer wieder zu hören, dass Beamte privat die Krisenvorsorge aktiviert haben, um Familie und Heim zu schützen, weil sie tagtäglich vor Ort erleben müssen, wie der Staat bei seinen Schutzaufgaben versagt. Wie ist Ihre Wahrnehmung?


Antwort: Die freiwilligen Helfer resignieren aus meiner Sicht auch schön langsam. Ich persönlich spreche mit vielen Menschen…. Freiwilligen, Dolmetschern, Flüchtlingen … Unlängst meinte ein Syrer, dass ihm Österreich leid tue, da die Probleme wegen denen er geflüchtet ist, bereits hier angekommen seien. Im Notquartier gab es erste Spannungen zwischen Shiiten und Sunniten. Bei uns Beamten ist die Stimmung mittlerweile einem breiten „Wurschtigkeitsgefühl“ gewichen. Nach dem Motto: Wir können sowieso nichts tun und können auch nicht mehr als arbeiten, arbeiten, arbeiten. Tatsächlich sorgen viele Kollegen, auch Offiziere, für ihren privaten Bereich vor: Wasser, Lebensmittel, Munition. Und wir sprechen untereinander und fürchten uns alle vor dem Tag, an dem wir gegen unser eigenes Volk aufmarschieren müssen. Und wir diskutieren oft, was wir dann täten …

Info-DIREKT: Es sickern immer wieder Gerüchte über drastische Krankheiten durch. Haben Sie hier Erfahrungen gemacht?
Antwort: Am 17. September war die erste mit Ruhr infizierte Person bei uns. Danach gab es Fälle von Polio (Kinderlähmung) und Lepra und Tbc (Tuberkulose) steht an der Tagesordnung.


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